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Aktion toter Winkel

Eine Schule, die direkt neben einem Lkw-Unternehmen liegt: Firmenchef Frank Schilling lud die Kinder zu einem Verkehrssicherheitstag ein.

Die Enneper Straße in Haspe ist ein vielbefahrener Ort, täglich nutzen mehrere tausend Fahrzeuge diesen Abschnitt der Bundesstraße 7. Die Kinder der Waldorfschule müssen die Fahrbahn täglich überqueren, um zum Ganztagsbereich auf der anderen Straßenseite zu gelangen. „Das ist nicht ungefährlich“, weiß Frank Schilling (44): „Es kann schon mal zu brenzligen Situationen kommen.“ Der besorgte Schilling ist nicht etwa Lehrer oder Vater eines Schülers, vielmehr gehört ihm die direkt neben der Schule gelegene Firma TH, die Aufbauten für Lastwagen vertreibt. Und bei der Ein- und Ausfahrt in den Hof kommen die tonnenschweren Fahrzeuge den Schülern auch schon mal in die Quere. Passiert sei bislang nie etwas: „Gott sei Dank“, sagt Schilling. Damit das so bleibt, lud er gemeinsam mit seinem Partner Jürgen Marten (BTS Nutzfahrzeuge aus Dortmund) die Schüler zu einem Verkehrssicherheitstag auf sein Firmengelände ein. „Die Kleinen sehen ja nicht, dass sie nicht gesehen werden“, so Schilling: „Wir wollen ihnen verdeutlichen, dass sie von einem Lkw-Fahrer mitunter schwer wahrzunehmen sind.“ Die Kinder durften zwei Sattelzugmaschinen in Augenschein nehmen und bekamen anhand eines mit Pylonen abgesteckten Dreiecks erläutert, was ein toter Winkel ist. Dass sogar Polizisten in Uniform vor Ort waren, ließ die Schüler umso aufmerksamer sein. „Was der Unternehmer hier macht, ist Prävention. Sehr lobenswert“, zeigte sich Verkehrsberater Thomas Dörl aus dem Polizeipräsidium erfreut: „Der tote Winkel ist zwar keine häufige Unfallursache, aber solche Aktionen unterstützen wir gern, denn die Unfallzahlen in der Stadt sind zuletzt deutlich angestiegen.“

Kameras und Radarwarner

Ist ein Lastwagen in einen Zusammenstoß verwickelt, sind die Folgen für die Beteiligten in der Regel lebensbedrohlich. Dabei ist der Sicherheitsstandard der Fahrzeuge heutzutage enorm hoch. Den viel beschworenen toten Winkel darf es eigentlich gar nicht mehr geben – vorausgesetzt, der Fahrer hat die gewölbten Außenspiegel richtig eingestellt. Kameras und seitliche Radarwarner sorgen zusätzlich dafür, dass schwächere Verkehrsteilnehmer wie Fahrradfahrer oder Fußgänger auch wahrgenommen werden. Und fast alle Laster verfügen heutzutage über einen Tempomat mit Auffahrschutz, der verhindert, dass sie in ein Stauende donnern – vorausgesetzt, dieser Notbremsassistent ist eingeschaltet. „Zu einem solchen Unglück kann es im Grunde nur noch kommen, wenn die Sicherheitssysteme abgestellt sind“, so Marten.

Kleine Projektstunde

Simon Kechagias (46), Geschäftsführer der Waldorfschule, war jedenfalls voll des Lobes für Unternehmer Schilling und die Polizei: „Das kommt bei unseren Kindern sehr gut an.“ Und so dürfte die kleine Projektstunde auf dem Firmengelände sicherlich dazu beitragen, dass die Waldorf-Schüler in Zukunft noch besser aufpassen, wenn sie die gefährliche B 7 überqueren.

>>Hintergrund: Die Waldorfschule Haspe

Die Waldorfschule an der Enneper Straße in Haspe wird von 370 Schülernbesucht. Sie ist einzügig von der ersten bis zur 13. Klasse. An der Schule sind 32 Lehrer tätig.

Die Schulgebäude befinden sich an beiden Seiten der Enneper Straße. Die Klassen 1 bis 7 werden in Fahrtrichtung Gevelsberg unterrichtet, die älteren Jahrgänge gegenüber.

Text: Hubertus Heuel, Westfalenpost

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